Christoph Korn
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Konzipiert ist die"Volksliedmaschine" als ein sich selbst generierendes Hörspiel. Hardwarebasis ist ein Computer/Server, der ein von Korn/Augst erzeugtes "Archiv" speichert. Dieses Archiv enthält "Module" (Ordner), die unter thematischen und matarialästhetischen Gesichtspunkten gegliedert sind. Die Basis der Module sind einzelne "Segmente". Diese Segmente sind im Wesentlichen Stimmbestandteile: Verse, Sätze, Begriffe. Dieser "Stimmapparat" wird über eine von Korn/Augst programmierte Software (MAX/MSP), die auf die einzelnen Module und Segmente des Archivs zugreift -sie kombiniert, schichtet, klanglich bearbeitet, ausschließt und erweitert- hörbar gemacht.

Das Ergebnis ist eine nicht determinierte und nie ganz determinierbare Stimm/Sprach -und Textur, ein sich selbst generierender "Text", dessen Panorama sich in langsamen bis schnellen Bewegungen über die Zeit verändert, verschiebt, in leicht differenzierenden Nuancen wiederholt.

The "Volksliedmaschine" ("Folk Song Machine") was thought up as a self-generating radio play. Its hardware basis is a computer or server storing an archive set up by the artists. This archive contains modules or files which have been arranged according to thematic and aesthetic considerations. The "segments" contained in the modules are speech elements in the form of verse, phrases, words. Software specially developed by the artists access the individual segments and modules of this "voice box" and by a process of combination, stratification, sound-processing, deletion and extension, renders it audible to the listener.

Production: Hessischer Rundfunk/BR/intermedium 2 / Center for Art and Media, ZKM Karlsruhe